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02.04.2015, 09:42 Uhr | © Gmünder Tagespost 02.04.2015
Vogt startet ins „schönste Amt“
Vereidigung und Verpflichtung des neuen Bürgermeisters in der Werner-Bruckmeier-Halle
Der Wechsel ist perfekt: Im Beisein vieler Täferroter wurde der neue Bürgermeister Daniel Vogt am Mittwoch vereidigt. Die guten Wünsche aller Grußwortredner für dieses „schönste Amt überhaupt“ (Landrat Klaus Pavel) brachten die Kindergartenkinder auf den Punkt: „Sind sie glücklich und zufrieden, ist es schwer sie zu besiegen“.
Täferrot. Schon gut eine Stunde vor der Veranstaltung ist es schwierig, rund um die Werner-Bruckmeier-Halle einen Parkplatz zu bekommen. Viele wollen dabei sein, wenn Daniel Vogt sein Amt als Bürgermeister antritt. Kindergarten, Schule, Posaunenchor, die Karateabteilung des SSV, der Liederkranz und der Kirchenchor engagieren sich bei dieser herzlichen Begrüßung.
Formal bescheiden, in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung nämlich, soll der Neue vereidigt werden. Hans Broos heißt Gäste, Ehrengäste und viele Bürgermeisterkollegen willkommen und unterstreicht, dass der deutliche Wahlsieg keinerlei Anlass zu Spekulationen offen gelassen habe. Schon nach einer knappen halben Stunde nimmt Gemeinderätin Ingrid Bareis dem 27-Jährigen den Eid ab und spricht ihm die Verpflichtungsformel vor.
Dieser 1. April des Jahres 2015 werde in die Geschichte der Gemeinde eingehen, versichert der Landrat in seiner Ansprache. Er erinnert nochmals an den 25. Januar, als 74,5 Prozent der Täferroter zur Wahl gingen und Daniel Vogt – obwohl es vier Mitbewerber gab – auf Anhieb mit 60,8 Prozent das Vertrauen aussprachen. „Das ist ein stabiles Fundament, eine gute Basis für die Arbeit der nächsten Jahre“, betont Klaus Pavel. Um dann zu schwärmen vom Reiz des Bürgermeisterdaseins, das Kontakt zu vielen Menschen ermögliche, Gestaltung im Großen und Kleinen erlaube und als einziges aller Politikfelder unmittelbar nach einer Entscheidung deren Auswirkungen offenbare. Für acht Amtsjahre bietet Pavel acht Wünsche: Geduld; bürgerschaftliches Engagement, das in Täferrot herausragend sei; breite Unterstützung durch den Gemeinderat; gutes Augenmaß; Mut zu Entscheidungen; Gelassenheit; viel Freude; Gesundheit und Wohlergehen. Von Seiten des Ostalbkreises bietet er Unterstützung und die Mitgliedschaft in der kommunalen Familie an.
Im übrigen macht der Landrat deutlich, dass Vogts Vorgänger Jochen Renner 16 Jahre sehr gute Arbeit geleistet habe. Das müsse gesagt werden – auch, wenn Renner weder Lob noch einen offiziellen Abschied wolle. Die Täferroter Bürger spenden für diesen Hinweis ausgiebig Beifall.
Es folgen Grußworte des Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Scheffold (CDU), der den Bürgermeisterberuf anregend und schön findet. Daniel Vogt sei darauf gut vorbereitet. Scheffolds Kollege Klaus Maier (SPD) unterstreicht, dass man in keinem Beruf so nah bei den Menschen sei. Und er bietet seine Hilfe an. Bürgermeister Dieter Gerstlauer hebt als Vertreter des Gemeindetages Baden-Württemberg die Bedeutung einer Amtseinsetzung hervor. Ihre würdevolle Feier stehe für das Selbstbewusstsein der Gemeinden. Pfarrer Friedemann von Keler bietet die gute Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden an. Otto Ostertag überreicht mit einer humorvoll-geistreichen Rede das Willkommensgeschenk der Vereine.
Abschließend dankt Daniel Vogt für dieses herzliche Willkommen und verspricht Transparenz und Bürgernähe. „Ich freue mich auf die Arbeit und wünsche mir, dass wir für Täferrot gemeinsam das Beste herausholen.